31. Ausfahrt des Internationalen Kreis der Tatra-Freunde e.V. vom 11.-14. Juni 2020 nach Höckendorf im Osterzgebirge

2020 – ein Jahr wie wir es noch nie erlebt hatten. Die Planungen für unsere diesjährige Ausfahrt begannen im Spätsommer 2019 ganz normal, wie in den Vorjahren auch schon. Die Zeit schritt voran, und im Januar versendeten wir die Einladungen. 

 

Dann kam das Corona-Virus und stellte durch die veränderten Bedingungen alles in Frage. Es verging Woche um Woche, und immer mehr neue Einschränkungen kamen hinzu und auch viele Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Wir waren der Meinung mit einer Absage bis kurz vor dem geplanten Termin zu warten, in der Hoffnung, doch noch eine Zusammenkunft zu ermöglichen. Wir hatten Glück, wenige Tage zuvor wurden die Beschränkungen etwas gelockert, so dass wir uns nun doch treffen konnten. Sicherlich gab es auch Änderungen, was unsere ursprünglich geplanten Stationen betraf, da man auch dort vorsichtig war, was den Empfang von Besuchern betrifft. 

 

Unsere Organisatoren, die Brüder Herrnsdorf aus Dresden, fanden aber schnell Ausweichmöglichkeiten. Bei hochsommerlichem Wetter reisten wir am 11. Juni nach Höckendorf, es kamen rund 20 Fahrzeuge mit einer Personenzahl von knapp 50 Teilnehmern. Das Hotel war nur für uns reserviert, so dass wir dort „unter uns“ waren. Dadurch, dass ein Programmpunkt am Freitag entfiel, konnte der Start ganz entspannt auf kurz nach 9 Uhr gelegt werden. 

 

Erster Punkt war die Besichtigung des Nutzfahrzeugmuseums in Hartmannsdorf bei Chemnitz, auch die Mittagsrast war in Hartmannsdorf. Am Nachmittag wurde das Museum für sächsische Fahrzeuge in Chemnitz besucht, alternativ bot sich auch ein Besuch der nahegelegenen Augustusburg an. Am Freitagabend konnten wir noch einige Teilnehmer begrüßen, deren Zeitplan eine Anreise am Donnerstag nicht zuließ. 

 

Der Samstag begann auch sonnig und die Temperaturen erreichten schnell die 30 Grad Marke. Wir starteten um 9.30 Uhr Richtung Sächsische Schweiz, ein kleiner Zwischenstopp war auf dem Marktplatz von Stolpen angedacht, hier konnte man sich mit einem Eis etwas Abkühlung verschaffen. Weiter ging es über Neustadt/Sachsen nach Berthelsdorf, wo wir zur Mittagsrast erwartet wurden. Im großen Saal des „Erbgerichts“ war es auch angenehm kühl und wir konnten uns stärken und unterhalten. Nachmittags fuhren wir erst zur Wilthener Weinbrennerei, eine Betriebsbesichtigung musste allerdings wegen der gesetzlichen Beschränkungen ausfallen. Im Anschluss war eine Besichtigung vom Schloss Weesenstein vorgesehen. Auf dem Parkplatz war auch schon die Kaffeetafel für uns gedeckt. Hier gab es wieder die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Ein kleines Sommergewitter unterwegs sorgte kurzfristig für etwas Abkühlung.
Die Weiterreise zum Hotel verlief dann wieder bei Sonnenschein problemlos. Unser Hotel erwartete uns mit einem köstlichen Buffet, wo wir dann auch den Abend gemütlich ausklingen ließen.


Den Organisatoren möchten wir an dieser Stelle ganz herzlich Danke sagen, dass sie es trotz aller Widrigkeiten geschafft haben, uns eine so tolle Ausfahrt zu bereiten!


Sven Ahrens
Vorstandsvorsitzender
Internationaler Kreis der Tatra-Freunde e.V.

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