Bericht zur 26. Ausfahrt von Stefan Ebert

Die 26. Ausfahrt zum 30jährigen Clubjubiläum fand vom 28. bis 31. Mai 2015 in der schönen Feldberger Seenlandschaft (Mecklenburg-Vorpommern) statt. Familie Friedrich hatte diese reizvolle Gegend im Norden Deutschlands für unser Treffen ausgewählt und dieses trotz der Distanz zum Wohnort perfekt organisiert. Das Sonnenhotel, etwas oberhalb des Haussees gelegen, war der Ausgangspunkt für die beiden Ausfahrten am Freitag und Samstag. Erster Programmpunkt war aber schon am Donnerstagabend eine 1½stündige Schiffsrundfahrt über einige der Feldberger Seen, die einen ersten Eindruck über den Wasser- und Waldreichtum dieses Naturparks vermittelte. Am Freitag starteten wir dann bei schönstem Sonnenschein zu unserer Tour, deren erste Etappe den Bahnhof Schwichtenberg der Mecklenburg-Pommerschen Schmalspurbahn (MPSB) zum Ziel hatte. Die Aktivitäten dieses Vereins, der einen kleinen Abschnitt des ursprünglich weitverzweigten Schmalspurbahnnetzes wieder aufgebaut hat und nun zu besonderen Anlässen betreibt, haben uns in Erstaunen und Bewunderung versetzt. Nach der Besichtigung der Lokomotiven im Lokschuppen fuhren wir zunächst auf der wiedererstandenen Strecke zum Findlingsgarten, und dann folgte als Höhepunkt die Fahrt mit dem Dampfzug, der uns zum Mittagessen auf dem ehemaligen Knotenpunkt Uhlenhorst brachte. Dort wartete schon der Versorgungszug mit Essen und Getränken. Gut gestärkt, konnten wir nach der Rückfahrt zum Bahnhof Schwichtenberg die nächste Station – nun wieder mit unseren Autos  – in Angriff nehmen: das Windmühlenmuseum in Woldegk. In einer der fünf noch vorhandenen Windmühlen in Woldegk gab es eine interessante Führung zur Windmüllerei (z.B. als Stichwort: Königswelle) ebenso wie zur Geschichte der Stadt. Zurück im Hotel erwartete uns ein Grillbuffett, das ebenso reichhaltig wie schmackhaft war. Dank des guten Wetters konnte es im Freien stattfinden, und das Hotel hatte sogar für Live-Musik gesorgt.
Am Samstag ging es dann zur Burg Stargard, wo wir – nach einer weiteren Sonderprüfung (die erste gab es gleich nach der Abfahrt vom Hotel) –  von standesgemäß gekleideten „Burgbesitzern“ eine kurzweilige Führung mit vielen Details und Anekdoten geboten bekamen. Nach dem Mittag auf der Burg ging es weiter zur nächsten Station, dem Interessenverein Luftfahrt Neuenkirchen (IVLN). Auf dem Weg dahin gerieten wir eine stilechte Volkspolizei-Verkehrskontrolle, die die Kollegen um Heike und Karl Heinz Hermann aus Helpt durchführten. Für Mängel gab es Stempel in die Stempelkarte – wie zu DDR-Zeiten. Nur der sehr freundliche Umgangston der beteiligten Genossen unterschied sich angenehm vom früher gewohnten. Für Abwechslung sorgte auch das Wetter: ein paar kräftige Regenschauer machten insbesondere den Roadster-und Cabriolet-Besatzungen zu schaffen. Aber in Neuenkirchen blieb es weitgehend trocken, mit gelegentlichem Sonnenschein, und so konnten wir uns die dort ausgestellten Flugzeuge, Flugmotoren und Flugzeugeinrichtungen (wie Schleudersitz oder Düngerstreuer) sachkundig von den Piloten erklären lassen. Wie immer verging die Zeit viel zu schnell, aber die letzte Etappe zurück ins Hotel lag schließlich noch vor uns. Aufziehende schwarze Wolken sorgten dann noch einmal für kräftige Hagelschauer – ein ganz hartes Cabrioteam fuhr dennoch offen weiter. Am Abend gab es dann nach wiederum hervorragendem Essen die Siegerehrung, verbunden mit der Auflage für die Sieger, das Team Keufner/Trebing, die Veranstaltung 2017 zu organisieren. Als Resümee bleibt nur noch festzuhalten, daß die Familie Friedrich mit ihren Helfern, wie Familie Hilker, eine sehr schöne Veranstaltung perfekt organisiert hat, wofür ihr vielmals gedankt sei.

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